Sedimentationskasten zur Beprobung großvolumiger Wässer

#Partikelgebundene Schadstoffe #Mikroplastik #Abwasser #Fließgewässer #Monitoring
Partikelfallen für den Pumpenbetrieb und Einsatz in Gewässern
Partikelfallen für den Pumpenbetrieb und Einsatz in Gewässern (Foto M. Ricking, Umweltbundesamt FG III 2.6, 2019)

Partikelfallen werden für eine integrative Beprobung von großvolumigen Wässern über längere Zeiträume in Projekten zur Umweltbeobachtung eingesetzt und bieten kostensparende und effiziente Möglichkeit der Entnahme von suspendierten Feststoffen. Sie bieten damit eine gute Basis für Überwachungsmaßnahmen in Gewässern oder Anlagen.

Im Gegensatz zu der einfachen Stichprobennahme sind integrierende Verfahren besonders geeignet, um die täglichen und wöchentlichen Varianzen der Wasserqualität repräsentativ zu erfassen, die durch eine einzelne Beprobung nicht abgebildet werden können. Illegale Einleitungen und Stoßbelastungen können nur damit erfasst werden.

Durch die kontrollierte Beprobung von repräsentativen Wasservolumen in Messstationen und bei Ausbringung mehrerer Partikelfallen im Gewässer (Quer und Tiefenprofil) werden verlässlichere Daten ermöglicht, die durch die Ergänzung durch Abflussdaten zu einer Bilanzierung und Frachtberechnungen genutzt werden können.

Durch die robuste und kontaminationsfreie Konstruktion aus Edelstahl werden Querkontaminationen während der Probennahme ausgeschlossen. Die polierten Innenflächen verhindern eine weitgehende Anhaftung von Partikeln oder Biofilmaufwuchs und erleichtern die Probenentnahme enorm. Die Entleerung kann durch Unterdruckabsaugung oder direktes Abgießen erfolgen. Durch die spezielle Optimierung auf die Probennahme von kleinen und leichten Partikeln mit spezifischen Dichten auch unter 1 g/cm³ werden mit diesem Sedimentationskasten auch Schwebstoffteilchen erfasst, die mit bisherigen Passivsammlern nicht beprobt werden konnten. Die Abscheidungsraten dieser Konstruktion sind verbessert und sie wurden erstmalig durch Laborexperimente im Rahmen des Projektes RUSEKU des BMBF validiert.

Drei-Kammer Sedimentationskasten zur Ermittlung von Schwebstofffrachten. Abmessungen: 400 x 300 x 165 mm; Material: Edelstahl V2A, Materialstärke 2 mm, elektropolierte Oberfläche.

Unterteil mit 2 Bremslamellen und G1“ Anschlüssen für Ein – und Auslauf inklusive 2 Verlängerungsrohren G1“ und Verschlusskappen.

Verschraubbarer Deckel mit 3 Bremslamellen, Griff und Belüftungsventil.

Silikon-Flachdichtung zwischen Unterteil und Deckel.

Flügelschrauben zum leichten Verschrauben des Deckels.

Augenschrauben zur Aufhängung im Gewässer.

Gesamtabmessungen (L x B x H): 450 mm x 350 mm x 210 mm.

Gewicht 16,5 kg leer.

Verschiedene Adapter zur Einbindung in Systeme auf Nachfrage.

Andere Größen und Bauformen auf Anfrage.

Wasser­ressource: Abwasser, Aufbereitetes Wasser, Grundwasser, Oberflächenwasser, Prozesswasser, Regenwasser, Salzwasser, Trinkwasser
Produkttyp:
  • Monitoring & Analytik
Anwendungs­sektor: Industrie, Landwirtschaft, Naturraum Wasser, Städte und Kommunen, Wasserwirtschaft
Fördermaßnahme: Plastik in der Umwelt
Projekt: RUSEKU

Kontakt und Partner


  • Umweltbundesamt,
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https://www.umweltbundesamt.de/
Mathias Ricking

Umweltbundesamt
Umwelt-Geräte-Technik GmbH,
Müncheberg

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