Komponenten zur Integration von Sensordaten in die Dateninfrastruktur

#Forschungsdateninfrastrukturen #Interoperabilität #Messdaten #Datenmanagement #Sensoren
Diagrammansicht zweier Zeitreihen in einem Browser-basierten Web-Client: Neben dem zeitlichen Verlauf des Wasserstandes an zwei Stationen wird auch ein längerer Zeitausschnitt zur Übersicht über die Zeitreihe sowie eine Legende angezeigt.
Web-Client zur Messdaten-Visualisierung (Helgoland Sensor Web Viewer). Bildnacheweis: 52°North GmbH

Die 52°North Sensor Web Suite bietet eine umfassende Lösung zur Integration von Sensordaten in Forschungsdateninfrastrukturen. Dies reicht von der Datenbereitstellung über das Datenmanagement bis hin zur Datenanalyse und Visualisierung.

Sensordaten gewinnen in vielen Forschungskontexten stetig an Bedeutung, da sie es erlauben, Erkenntnisse über den Zustand der Umwelt (sowohl aktuell als auch historisch) zu gewinnen und so zur Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen herangezogen werden können. Ebenso sind sie ein wichtiger Input für die Steuerung und den Betrieb von Infrastruktur. Typische Anwendungsfälle sind Domänen wie Wasserwirtschaft/Hydrologie, Ozeanografie, Verkehrsbeobachtung, Luftqualität und Landwirtschaft. Die 52°North Sensor Web Suite unterstützt diesen Bedarf durch einen umfassenden Lösungsansatz, indem sie Server- und Client-Komponenten zur Datenveröffentlichung, Verwaltung und Nutzung bereitstellt.

So existieren beispielsweise Komponenten und Ansätze zur Anbindung von Sensoren über Internet of Things-Standards, zur Einbindung bestehender Datenbanken und zum Import von Datei-basiert gespeicherten Messdaten (z.B. CSV-Dateien). Das Datenmanagement umfasst verschiedene Schnittstellen-Implementierungen (z.B. REST/JSON) zum Upload, zur Pflege und zum Download von Messdaten und der zugehörigen Metadaten (z.B. OGC SensorML). Zum Persistieren der Daten können hierbei verschiedene relationale Datenbanken wie PostgreSQL, Oracle, Microsoft SQL Server oder MySQL genutzt werden. Vervollständigt wird die Funktionalität durch Client-Komponenten zur Web-basierten Daten-Exploration und Visualisierung (Helgoland Sensor Web Viewer) sowie zur vereinfachten Einbindung in R und Python.

Darüber hinaus stellt die Unterstützung internationaler Standards (z.B. INSPIRE, OGC Sensor Web Enablement, SensorThings API, MQTT) sicher, dass sowohl Daten-Upload als auch Download interoperabel ermöglicht werden.

Wasser­ressource: Abwasser, Aufbereitetes Wasser, Grundwasser, Oberflächenwasser, Regenwasser, Salzwasser, Trinkwasser
Produkttyp:
  • Modelle & Software-Tools
Anwendungs­sektor: Industrie, Landwirtschaft, Naturraum Wasser, Städte und Kommunen, Wasserwirtschaft
Fördermaßnahme: GRoW
Projekt: MuDaK-WRM

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