Simulationsmodell zur Optimierung von Konzentrat-behandlungsprozessen

#Simulation #Konzentratbehandlung #Salzrückgewinnung #SIMBA# #Wasserrecycling #Modellierung
Es ist ein Bildschirmfoto des HighCon Simulationsmodells in der Software SIMBA# in eine schematische Darstellung des Simulationswerkzeuges integriert. Zentral ist ein Netzwerk aus Komponenten und Stoffströmen zu erkennen.
HighCon Modell zum Konzentratbehandlungsprozess in der SIMBA# Modellierung. Bildnachweis: TU Berlin

Kern des HighCon Simulationsmodells ist eine Technologiebibliothek zur flexiblen Modellierung von Konzentratbehandlungsprozessen. Dies ermöglicht es, nicht nur die im Projekt untersuchten Prozesse, sondern auch vergleichbare zukünftige Aufgabenstellungen bearbeiten zu können.

Zur Abbildung und Optimierung einer ganzheitlichen Konzentratbehandlung wurde im HighCon Projekt mit Hilfe der Software SIMBA# des ifak e.V ein Simulationsmodell erstellt. Diese Software bietet bereits eine breite Basis zur statischen und dynamischen Simulation von konventionellen industriellen Abwasseranlagen. Insbesondere zeichnet sie sich durch die Implementierung moderner Belebtschlammmodelle für die Simulation biologischer Behandlungsschritte aus. Aufbauend auf den durch die Software bereitgestellten Standardbibliotheken wurden die innovativen HighCon-Technologien wie z.B. Elektrodialyse oder Membrandestillation als neue Bausteine abgebildet, welche flexibel miteinander verschaltet werden können. So lassen sich für unterschiedliche Prozessvarianten Stoff- und Energiebilanzen um die gesamte Abwasserbehandlung berechnen, um die für den jeweiligen Anwendungsfall beste Lösung zu finden. Die Bausteinbibliothek wurde laufend mit Messdaten aus der Demonstrationsanlage validiert und die Stoffströme des Demonstrators konnten in der Simulation reproduziert werden. Im Anschluss an die Demonstration ermöglichte das Modell so, basierend auf belastbaren Daten aus der Praxis, die Salzbilanz für eine mögliche industrielle Anwendung vorherzusagen. Mit Hilfe der HighCon Simulationsbausteine lassen sich die gewonnenen Erkenntnisse einfach auf weitere mögliche Anwendungsfälle der Konzentratbehandlung übertragen. So können schon frühzeitig wichtige Hebel erkannt, Prozessvarianten eingeschränkt und im Endeffekt Entwicklungsaufwand bzw. -kosten eingespart werden.

Wasser­ressource: Abwasser, Prozesswasser, Salzwasser
Produkttyp:
  • Modelle & Software-Tools
Anwendungs­sektor: Industrie
Fördermaßnahme: WavE
Projekt: HighCon

Kontakt und Partner


Logo Technische Universität Berlin
  • Technische Universität Berlin,
  • Straße des 17. Juni, 135,
  • 10623 Berlin
https://www.uvt.tu-berlin.de/menue/home/
Prof. Dr. Sven-Uwe Geißen

Technische Universität Berlin,
Berlin

Diese Seite nutzt Website Tracking-Technologien von Dritten, um ihre Dienste anzubieten. Ich bin damit einverstanden und kann meine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder ändern.

Einstellungen AkzeptierenImpressumDatenschutz